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Der Apfel ist eine Obstsorte, die schon im antiken Ägypten kultiviert wurde. Noch im 19. Jahrhundert waren 1260 Apfelsorten bekannt. Heute sind auf dem deutschen Markt weniger als 30 Apfelsorten zu finden. Dabei handelt es sich vor allem um Neuzüchtungen, die aber wenig widerstandsfähig sind und auch nicht einem vitalen Baum entsprechen. Diese Neuzüchtungen verursachen außerdem zunehmend allergische Reaktionen beim Menschen. Dass diese Entwicklung zudem negative Auswirkungen auf die Qualität des Apfels als Lebensmittel hat, versteht sich von selbst.

Diese heutigen Apfelsorten benötigen ebenso wie viele andere Kulturpflanzen chemische Mittel zur Aufzucht. Daraus können schwerwiegende Probleme für die Natur, die Menschen und die Agrarwirtschaft, die ohne Chemie auskommen könnte, entstehen.

Bei der Apfelzüchtung geht es nicht um die Sorten, sondern um die Unterlagen, auf denen die Sorten (das Edelreis) veredelt werden. Diese Unterlagen sind teilweise bis zu 80 Jahre alt.

Die alten Apfelsorten enthalten beispielsweise das Zehnfache an Polyphenolen gegenüber Tafeläpfeln. Polyphenole verhindern weitgehend allergische Reaktionen beim Essen, schützen die Zelle vor Freien Radikalen und haben eine antioxidative Wirkung. Alte Apfelsorten können sich deshalb günstig auf das GesundSein auswirken, auch im Hinblick auf Herzinfarkt, Krebs und die Blutgerinnung.

Im Projekt "Urapfelzucht" werden alte Apfelsorten aus Samen neu gezüchtet im Hinblick auf verschiedene Böden und Klimata.

 
   
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Urapfelzucht